Monday, 8. february 2010
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20:56
In den letzten Tagen ist viel passiert. Ich hatte wieder Anfälle, jedoch hat sich das inzwischen wieder erledigt, dafür sind Dinge geschehen, die...
Ich hab mich mit ZZZZ getroffen. YYYYY war auch da. Erst hab ich versucht sie zu ignorieren und hab mich am Jugendzentrum mit meinen Freunden und Bekannten unterhalten. ZZZZ kam erst viel später. YYYYY wollte mit mir reden, was sie mir jedoch hat ausrichten lassen, anstatt mich persönlich anzusprechen. OK, nichts besonderes, eher psychologisches Standartverhalten in solchen Situationen, aber ich seeh solche Dinge nun mal etwas anders als die meisten. Ich antwortete den Leuten, dass es nicht nötig sei und sie hörte mit. Ich wollte, dass sie es hört.. Später dann, hab ich mich dann doch noch überreden lassen und sprach mit ihr. Sie wollte mich zurück und erklärte, dass sie nur Angst hatte und Schluss gemacht hat, da sie glaubte ich würde Schluss machen wollen. Damit lag sie richtig, was ich ihr jedoch nicht sagte. Ich sagte ihr kalt, dass es kein zweites Mal geben wird und dass außer Freundschaft nichts mehr drin ist. Sie wollte es nicht akzeptieren und nach 10 Minuten bin ich mit dem Abschlusssatz, es wäre nicht mehr möglich als Freundschaft aufgestanden und zu den Anderen gegangen. Ich wusste wie sehr ich ihr damit weh tat. Ich glaube, in diesem Moment wollte ich ihr auch weh tun. Sie hat Schluss gemacht. Ohne zu sagen wieso und dann hörte ich Sachen, die ich mir selbst schon in meinen Komplexen und speziell während meiner Anfälle zusammengereimt hatte. Ich glaube ich wollte ihr deswegen einfach nur noch weh tun und mich selbst ablenken.
Wenige Minuten später wandte ich mich der Crew draußen ab und bewegte mich wieder in das Gebäude, um mich in die Mini-Disko zu begeben. Kaum durch die Eingangstür eingetreten, sagten mir 3 oder 4 Mädchen, die dort auf der Treppe saßen, dass YYYYY heule. Das Gefühl von Mitleid und das von Genugtuung hebten sich gegenseitig auf, so dass ich einfach voller Gleichgültigkeit weiter meines Weges ging. Angekommen flirtete ich mal wieder wild und wahllos drauf los.
Eine gute Bekannte, die ich eigentlich nicht kenne, der ich jedoch unter denen in XXXXX am ehesten traue schliff mich raus aus dem Gebäude und sprach mich auf YYYYY an. Ich erklärte ihr, dass Freundschaft für mich ok wär, mehr jedoch nicht. Von ihr erfur ich halt wenige Momente zuvor, dass YYYYY sich wenigstens eben das wünsche, jedoch hatte ich ihr auch gesagt, Freundschaft sei ok, mehr jedoch nicht.
Später traf ZZZZ dann ein und wir flirteten drauf los. Als wir dann in der Mini-Disko waren, ging es dann noch sehr viel mehr zur Sache und wir küssten uns. Zungenkuss. Naja, ein etwas harmloserer, aber verdammt schön. Kaum 2 Sekunden später gab es schon größere Probleme, da meine Leute halt ein wenig mehr auf YYYYY's Wohlergehen achteten als ich und mich halt vor diesem Mädchen schützen wollten, da sie es nicht ernst mit mir meine und sie mich so oder so nur verarscht, ausnutzt und bald auch verletzen würde. Ich konnte denen das nicht erklären und versuchte es auch nicht so richtig. ZZZZ bekam halt viel ärger mit meinen Leuten, die mich nur schützen wollten. Immer wieder näherte ich mich ihr an und immer wieder wurden wir gestört. Das ging mir schon gewaltig auf den Sack, aber das ist jetzt egal.
ZZZZ hatte mit YYYYY gesprochen und YYYYY meinte, dass das ok sei. Naja, nicht wirklich glaubwürdig, aber ich dachte darüber nicht nach. Ich traf mich schließlich mit ZZZZ um mich abzulenken und wieder Spaß zu haben. Halt ein wenig den Blutdruck hoch jagen und auf Endorphinjagt gehen. Dann hätte sich das mit den Anfällen für einige Zeit erledigt.
Mit der Zeit ging es mir nicht mehr so gut und die Leute um mich herrum sahen es mir an. Sie machten ZZZZ dafür verantwortlich - zu unrecht. In Wahrheit.. ja ich sah sie mit 2 anderen Typen, ja ich weiß, wie sie auch mit denen flirtete, jedoch war es nicht die Eifersucht, oder der Neid, die mir ein mieses Gefühl verpassten, sonder die Klarheit. Die Klarheit über mein Handeln. Ich sah herüber zu YYYYY und die Erinnerungen quälten mich. Ich wusste was sie empfindet. Ich wusste, warum sie nicht zu mir herüber sah, als ich nach ihr sah. Ich wusste warum sie immer noch in meiner Nähe ist und verdammt, ich wusste ganz genau was sie gerade durch macht!
ZZZZ bekam nun richtig Stress mit meinen Leuten, aber darauf konnte ich jetzt nicht achten und was dagegen tun, ich musste mich mit mir selbst auseinander setzen.. 6 Monate. Vor 6 verdammten Monaten machte ich den selben Mist durch. Jeden Gott verdammten Tag, den ich mit ihr verbrachte. Ich handelte wie sie. Ich dachte wahrscheinlich sogar wie sie. Es war fast die selbe Situation, in die ich YYYYY brachte. Der einzig elementare Unterschied ist nur, dass ihr sagte, dass nicht mehr als Freundschaft drin ist und nicht, dass ich sie liebe. So grausam war selbst ich nicht in dieser Situation.
Selbstmitleid.. nein Selbsthass und zwar in gewaltigen Ausmaße überfiel mich. Zweifel, Angst und Trauer. Schuldgefühle und nichts als Schmerz erfüllten meinen Leib.
Ich floh. Ich haute ab. Ich musste einfach dort weg! Auf dem Weg nach Hause schrieb ich ZZZZ und den wichtigsten, meiner Bekannten in XXXXX die selbe SMS: "Immer wenn ich irgendwo bin und es mir gut geht geht es irgendjemanden meinetwegen schlecht.. Ich will euch das nicht länger antun.." Gemeint war, dass ich mich in meinem Loch verkrieche und nicht wieder dort raus kommen würde. Mir war nicht ganz klar, dass diese SMS eine ganz andere Botschaft überlieferte.. Sie glaubten, ich würde mich umbringen. Anrufe über Anrufe. Ich ging einmal ran, ohne mich zu melden und hörte nur wie er schlurchzent, schwer und unregelmäßig atmete. Ich legte auf - ohne auch nur ein einziges Wort. Weitere Anrufe von der selben und anderen Nummer drückte ich weg, oder ließ es einfach klingeln..
Mein Handy klingelte erneut. Ich schaute auf das Display und sah dort ihren Namen.. YYYYY rief mich an und ich ging ran. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, so wie sie es zuvor tat, als ich mich mit ZZZZ amüsierte. Sie wollte wissen, wo ich bin und meinte, wir hätten doch über alles reden können, ich hätte nicht einfach abhauen sollen. Sie stellte fragen wo ich bin und was nun passieren würde.. Irgendwann legte ich einfach auf, ich wollte diese Fragen nicht beantworten. Das Handy klingelte wieder und wieder. Zwischenzeitlich machte ich es aus und dann wieder an um eine SMS an KKKKK zu schreiben, dem Jungen, den ich in XXXXX am ehesten traute und dem ich schon die andere SMS schickte. Der Text war "Es ist einfach besser, wenn wir uns nicht wiedersehen.." Ich wollte die alle damit ein wenig beruhigen, in der Hoffnung, dass sie nun verstehen würden, was ich meine, jedoch hätte mir klar sein sollen, dass ich den Text hätte anders schreiben sollen. Kaum versendet klingelt mein Handy erneut. Ich wusste wer dran war, aber ich wollte nicht mit ihr reden.
Irgendwann kam ich zu Hause an und schaltete mein Handy erneut an und zu sehen, ob ich eine Nachricht bekommen habe. Es klingelt erneut. YYYYY. War klar. Ich ging ran und merkte es sofort. Sie war am Ende. Sie dachte, ich würde mir jetzt etwas antun. Genaugenommen ging sie davon aus, dass es längst passiert wäre, jedoch ging ich dann doch noch ran. Es war schon im ersten Moment alles klar. Sie machte sich selbst für diese Situation verantwortlich und war nur eine Haaresbreite von totalen Kollapse entfehrnt.
Wir redeten und.. ich verstand kaum ein Wort. Sie heulte und heulte und nach wenigen Minuten drohte sie mir.. sie drohte sich etwas anzutun und da bekam ich entgültig Panik. Ich versuchte mir nichts derartiges anmerken zu lassen und redete mit ihr. Irgendwann meinte ich, ich rufe sofort zurück, sonst wirds zu teuer. Sie war einverstanden. Wir redeten weiter. Eine Ewigkeit verging. Ich hatte riesen Angst. Ich wusste nur zu gut, was sie jetzt in diesem Moment durch macht. vor 6 ein halb Monaten, dachte ich das Mädchen, das ich über alles liebte, habe sich etwas angetan, da ich mich 4 Tage nicht gemeldet hatte. Eine Waffe vor meinen Augen hätte mir nicht einmal einen halb so schnellen Puls verschafft. Nicht einmal, wenn sie abgefeuert werden würde. Wir redeten und redeten und plötzlich: *piep* *piep *pieeep* Mein Guthaben war aufgebraucht. Ich hatte Angst, sie könnte aufgelegt haben, aber nachdem ein Anruf scheiterte rannte ich runter zum Haustelefon. Egal, ob meine Eltern jedes Wort hätten mithören können, ich MUSSTE sie einfach erreichen! Kaum angefangen die Nummer zu wählen, klingelte mein Handy. Sie war dran.. Das Schicksal war also gnädig mit mir. "Du hast einfach aufgelegt." "Mein Geld war alle..." Ich begab mich zurück in mein Zimmer und wir redeten weiter. Ich will das hier nich weiter breit treten, um auf den Punkt zu kommen: Ich schwor ihr, dass ich nichts dummes tun würde und wir uns an nächsten Abend treffen und über alles reden würden, dafür schwor sie mir, ebenfalls nichts dummes zu tun und mich am nächsten Abend auch zu treffen.
Das treffen am Samstag verlief... beschissen. Anfangs. Sie weinte und weinte, als wir über alles redeten. Die Beziehung, ZZZZ, das, was sie mir am Vorabend sagte.. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass eine Beziehung nicht möglich wäre und dass ich sowieso alles nur noch schlimmer machen würde.. nach und nach erklärte ich ihr, was mit mir los ist - naja, teilweise - und warum es besser ist, dass es vorbei ist. Ich sagte ihr auch, dass ich eh Schluss machen wollte, weil ich wusste, was ich ihr antun würde, wenn ich einen Anfall hab.. wär sie nicht da, würd ich alles tun, um mich vor mir selbst zu schützen.. Träue wäre mir dann nicht einmal halb so wichtig, wie mein Überleben. Ich sagte es ihr, damit sie sich keine Vorwürfe macht, da sie diese 'Beziehung' beendete.
Nach und nach gab es Höhen, in denen ihr nur sehr wenige Tränen übers Gesicht liefen und Tiefen, in denen sie nur noch am Ende ihrer Kräfte war.. Sie versuchte sich zu verstecken, ihre Trauer und ihren Schmerz harmloser aussehen zu lassen, aber das schaffte sie nicht.. Nach langer Zeit schien es halbwegs geklärt und wir einigten uns darauf, dass wir aber verdammt gute Freunde bleiben und das für immer und ewig.
In dem anderen Jugendzentrum, in dem ich eigentlich eher ungern bin, da ich die Leute dort teilweise überhaupt nicht mag, verbrachten wir den Rest des Abends. Wir schworen uns, so zu tun, als sei nichts gewesen, damit sie es leichter hat. Wir machten Späße und lachten mit den anderen, die dort waren.
Später dann, saß ich auf dem Sofa und sie setzte sich neben mich. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber sie hatte dann halt mein Handy und durfte unter meiner Aufsicht ein wenig stöbern. Sie läugnete nicht, dass sie gerne den Bereich 'Mitteilungen' durchstöbern würde, nein sie sagte es sogar von sich aus, jedoch sagte sie auch dazu, dass sie es lieber lassen wolle, um keinen Ärger mit mir zu riskieren. Als sie meine Bilder ansehen wollte, löschte ich noch schnell den Ordner mit den wenigen Bildern, die mir ZZZZ über ICQ von sich schickte. Sie sollte das jetzt nicht ertragen müssen.
Erst durchstöberte sie den Ordner 'CombiChrist' und danach 'victoria frances'. Bei dem zweiten Bild fragte sie mich, ob ich die Bilder mit den großen Brüsten mögen würde und meine Antwort darauf war, dass es mir um etwas anderes ginge.
Es war ihr werk, in dem ein 'Feenmädchen' traurig eine schwarze Katze hält, die in ihren Armen schläft.. "Sie sieht traurig aus.." Mir wurd schnell klar, dass sie sich nun bei den anderen Bildern, egal ob dort nun ein Mond, oder eine attraktive Frau zu sehen war, tiefere Gedanken machte. Sie lehnte sich an mich an, wie meine anderen Exfreundinnen es auch oft, jedoch während der Beziehung taten. Ich ließ es zu.. Es war ein schönes Gefühl. Ab und zu stellte sie Fragen zu einigen Bildern. "Was bedeutet das für dich?" "Steht das für Leidenschaft?" Ich gab ihr nie eine Antwort darauf, jedoch lag sie erschreckend oft richtig mit dem, was diese Bilder für mich bedeuteten.. Traurige Bilder.
Der Abend ging schon vor zehn zu Ende. Sie musste so früh zu hause sein und ich brachte sie noch weg.. Am E-Center blieb sie stehen und wollte mit mir reden.. Ich wollte eigentlich nicht, ich wollte, dass das alles ungeschehen war, jedoch ist sowas nicht möglich und ich machte mir so große Sorgen, dass ich Reden nun mal für das beste hielt. Sie wollte nicht, dass ich mich so verstelle. Ich tat halt so, als wenn alles ok wär und ich gut drauf wär.
Ab und zu drang dann doch meine andere Seite durch und sie meinte nur, diese Seite gefiehl ihr mehr, die Seite die Angst hat.. Ich wusste wie sie es meinte. Sie glaubte, ich habe nur Angst vor einem zweiten Versuch. Ja verdammt, ich habe nunmal Angst vor einer Beziehung, aber darum ging es mir nicht. Meine Angst hatte ich für sie schließlich schon einmal überwunden.
Wir redeten und redeten, die meiste Zeit versuchte ich halt der Spaßvogel zu sein und es nicht soweit kommen zu lassen, dass wir in von mir ungewollte Situationen gelangen. Gegen Ende unserer gemeinsamen Zeit wollte sie nicht gehen. Ich wusste, was sie wollte, aber ich hätte das niemals getan und das sagte ich ihr. Ich wollte sie nunmal nicht küssen und es noch mal mit ihr versuchen. Ihr zu liebe nicht. "Ich weiß was du erwartest, aber das werd ich nunmal nicht tun." Sie schaffte es nicht mehr ihre Tränen zu unterdrücken. Nach wenigen Sekunden und zwei Umarmungen zum Abschied, musste ich sie weinend nach Hause gehen lassen. Es waren nur noch 100 Meter diese Einfahrtsstraße entlang. Sie wohnt nunmal nicht direkt an der Straße und ich konnte sie nicht bis nach Hause bringen, da sie sich ersteinmal zusammenreißen müsse, bevor die das Haus betritt. Ich schaute ihr noch nach, um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich nach Hause geht und danach ging auch ich..
Kurz darauf rief sie mich an, ich war noch keine 5 Minuten entfehrnt, jedoch versagte sofort mein Akku. Auf dem Weg nach Hause rief sie dann nochmal an. Später ein weiteres Mal. Am nächsten Morgen, mit aufgeladenen Akku schaltete ich mein Handy wieder an und entnahm diese Informationen aus den ServiceSMS, die mir mein Anbieter zugesand hatte. Sie hatte sogar wenige Minuten zuvor angerufen und zu Glück auch wenige Minuten danach. Ich redete mit ihr, sie hatte wieder Angst, es wäre etwas ihretwegen passiert. Sie erinnerte mich erneut daran, dass sie ohne mich - also ganz ohne mich - nicht weiterleben könne und würde. Ausserdem erklärte sie mir, dass sie das mit der Freundschaft nicht könne und ich wollte sie treffen. Sofort. Sonntagmorgens ließ ich mich von meiner Mutter nach XXXXX fahren, um schneller dort zu sein. Ich und YYYYY waren entlich ganz allein zu zweit, ohne echte Unterbrechungen. Wir redeten knapp 2 Stunden und am Ende waren wir uns einig, dass wir nur Freunde sind, jedoch verdammt gute Freunde und uns oft sehen. Ich versprach ihr natürlich, keine Mädchen mehr in ihrer Nähe zu verführen. Unsere Wege trennten dieses Mal ohne Tränen. Sie hat an diesem Tag kaum geweint, das war gut.
Es war noch mehr, jedoch will ich nicht noch mehr ins Detail gehen. Dieser Artikel ist schon lang genug. Es kommte mir vor, als wenn Freitag schon über eine Woche her wäre und dabei haben wir Montag. Es ist viel passiert. Noch mehr, aber das schreibe ich ein anderes Mal nieder, wenn überhaupt.. Es tut gut, das hier nieder zu schreiben. Es macht vieles leichter..
Ich hab mich mit ZZZZ getroffen. YYYYY war auch da. Erst hab ich versucht sie zu ignorieren und hab mich am Jugendzentrum mit meinen Freunden und Bekannten unterhalten. ZZZZ kam erst viel später. YYYYY wollte mit mir reden, was sie mir jedoch hat ausrichten lassen, anstatt mich persönlich anzusprechen. OK, nichts besonderes, eher psychologisches Standartverhalten in solchen Situationen, aber ich seeh solche Dinge nun mal etwas anders als die meisten. Ich antwortete den Leuten, dass es nicht nötig sei und sie hörte mit. Ich wollte, dass sie es hört.. Später dann, hab ich mich dann doch noch überreden lassen und sprach mit ihr. Sie wollte mich zurück und erklärte, dass sie nur Angst hatte und Schluss gemacht hat, da sie glaubte ich würde Schluss machen wollen. Damit lag sie richtig, was ich ihr jedoch nicht sagte. Ich sagte ihr kalt, dass es kein zweites Mal geben wird und dass außer Freundschaft nichts mehr drin ist. Sie wollte es nicht akzeptieren und nach 10 Minuten bin ich mit dem Abschlusssatz, es wäre nicht mehr möglich als Freundschaft aufgestanden und zu den Anderen gegangen. Ich wusste wie sehr ich ihr damit weh tat. Ich glaube, in diesem Moment wollte ich ihr auch weh tun. Sie hat Schluss gemacht. Ohne zu sagen wieso und dann hörte ich Sachen, die ich mir selbst schon in meinen Komplexen und speziell während meiner Anfälle zusammengereimt hatte. Ich glaube ich wollte ihr deswegen einfach nur noch weh tun und mich selbst ablenken.
Wenige Minuten später wandte ich mich der Crew draußen ab und bewegte mich wieder in das Gebäude, um mich in die Mini-Disko zu begeben. Kaum durch die Eingangstür eingetreten, sagten mir 3 oder 4 Mädchen, die dort auf der Treppe saßen, dass YYYYY heule. Das Gefühl von Mitleid und das von Genugtuung hebten sich gegenseitig auf, so dass ich einfach voller Gleichgültigkeit weiter meines Weges ging. Angekommen flirtete ich mal wieder wild und wahllos drauf los.
Eine gute Bekannte, die ich eigentlich nicht kenne, der ich jedoch unter denen in XXXXX am ehesten traue schliff mich raus aus dem Gebäude und sprach mich auf YYYYY an. Ich erklärte ihr, dass Freundschaft für mich ok wär, mehr jedoch nicht. Von ihr erfur ich halt wenige Momente zuvor, dass YYYYY sich wenigstens eben das wünsche, jedoch hatte ich ihr auch gesagt, Freundschaft sei ok, mehr jedoch nicht.
Später traf ZZZZ dann ein und wir flirteten drauf los. Als wir dann in der Mini-Disko waren, ging es dann noch sehr viel mehr zur Sache und wir küssten uns. Zungenkuss. Naja, ein etwas harmloserer, aber verdammt schön. Kaum 2 Sekunden später gab es schon größere Probleme, da meine Leute halt ein wenig mehr auf YYYYY's Wohlergehen achteten als ich und mich halt vor diesem Mädchen schützen wollten, da sie es nicht ernst mit mir meine und sie mich so oder so nur verarscht, ausnutzt und bald auch verletzen würde. Ich konnte denen das nicht erklären und versuchte es auch nicht so richtig. ZZZZ bekam halt viel ärger mit meinen Leuten, die mich nur schützen wollten. Immer wieder näherte ich mich ihr an und immer wieder wurden wir gestört. Das ging mir schon gewaltig auf den Sack, aber das ist jetzt egal.
ZZZZ hatte mit YYYYY gesprochen und YYYYY meinte, dass das ok sei. Naja, nicht wirklich glaubwürdig, aber ich dachte darüber nicht nach. Ich traf mich schließlich mit ZZZZ um mich abzulenken und wieder Spaß zu haben. Halt ein wenig den Blutdruck hoch jagen und auf Endorphinjagt gehen. Dann hätte sich das mit den Anfällen für einige Zeit erledigt.
Mit der Zeit ging es mir nicht mehr so gut und die Leute um mich herrum sahen es mir an. Sie machten ZZZZ dafür verantwortlich - zu unrecht. In Wahrheit.. ja ich sah sie mit 2 anderen Typen, ja ich weiß, wie sie auch mit denen flirtete, jedoch war es nicht die Eifersucht, oder der Neid, die mir ein mieses Gefühl verpassten, sonder die Klarheit. Die Klarheit über mein Handeln. Ich sah herüber zu YYYYY und die Erinnerungen quälten mich. Ich wusste was sie empfindet. Ich wusste, warum sie nicht zu mir herüber sah, als ich nach ihr sah. Ich wusste warum sie immer noch in meiner Nähe ist und verdammt, ich wusste ganz genau was sie gerade durch macht!
ZZZZ bekam nun richtig Stress mit meinen Leuten, aber darauf konnte ich jetzt nicht achten und was dagegen tun, ich musste mich mit mir selbst auseinander setzen.. 6 Monate. Vor 6 verdammten Monaten machte ich den selben Mist durch. Jeden Gott verdammten Tag, den ich mit ihr verbrachte. Ich handelte wie sie. Ich dachte wahrscheinlich sogar wie sie. Es war fast die selbe Situation, in die ich YYYYY brachte. Der einzig elementare Unterschied ist nur, dass ihr sagte, dass nicht mehr als Freundschaft drin ist und nicht, dass ich sie liebe. So grausam war selbst ich nicht in dieser Situation.
Selbstmitleid.. nein Selbsthass und zwar in gewaltigen Ausmaße überfiel mich. Zweifel, Angst und Trauer. Schuldgefühle und nichts als Schmerz erfüllten meinen Leib.
Ich floh. Ich haute ab. Ich musste einfach dort weg! Auf dem Weg nach Hause schrieb ich ZZZZ und den wichtigsten, meiner Bekannten in XXXXX die selbe SMS: "Immer wenn ich irgendwo bin und es mir gut geht geht es irgendjemanden meinetwegen schlecht.. Ich will euch das nicht länger antun.." Gemeint war, dass ich mich in meinem Loch verkrieche und nicht wieder dort raus kommen würde. Mir war nicht ganz klar, dass diese SMS eine ganz andere Botschaft überlieferte.. Sie glaubten, ich würde mich umbringen. Anrufe über Anrufe. Ich ging einmal ran, ohne mich zu melden und hörte nur wie er schlurchzent, schwer und unregelmäßig atmete. Ich legte auf - ohne auch nur ein einziges Wort. Weitere Anrufe von der selben und anderen Nummer drückte ich weg, oder ließ es einfach klingeln..
Mein Handy klingelte erneut. Ich schaute auf das Display und sah dort ihren Namen.. YYYYY rief mich an und ich ging ran. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, so wie sie es zuvor tat, als ich mich mit ZZZZ amüsierte. Sie wollte wissen, wo ich bin und meinte, wir hätten doch über alles reden können, ich hätte nicht einfach abhauen sollen. Sie stellte fragen wo ich bin und was nun passieren würde.. Irgendwann legte ich einfach auf, ich wollte diese Fragen nicht beantworten. Das Handy klingelte wieder und wieder. Zwischenzeitlich machte ich es aus und dann wieder an um eine SMS an KKKKK zu schreiben, dem Jungen, den ich in XXXXX am ehesten traute und dem ich schon die andere SMS schickte. Der Text war "Es ist einfach besser, wenn wir uns nicht wiedersehen.." Ich wollte die alle damit ein wenig beruhigen, in der Hoffnung, dass sie nun verstehen würden, was ich meine, jedoch hätte mir klar sein sollen, dass ich den Text hätte anders schreiben sollen. Kaum versendet klingelt mein Handy erneut. Ich wusste wer dran war, aber ich wollte nicht mit ihr reden.
Irgendwann kam ich zu Hause an und schaltete mein Handy erneut an und zu sehen, ob ich eine Nachricht bekommen habe. Es klingelt erneut. YYYYY. War klar. Ich ging ran und merkte es sofort. Sie war am Ende. Sie dachte, ich würde mir jetzt etwas antun. Genaugenommen ging sie davon aus, dass es längst passiert wäre, jedoch ging ich dann doch noch ran. Es war schon im ersten Moment alles klar. Sie machte sich selbst für diese Situation verantwortlich und war nur eine Haaresbreite von totalen Kollapse entfehrnt.
Wir redeten und.. ich verstand kaum ein Wort. Sie heulte und heulte und nach wenigen Minuten drohte sie mir.. sie drohte sich etwas anzutun und da bekam ich entgültig Panik. Ich versuchte mir nichts derartiges anmerken zu lassen und redete mit ihr. Irgendwann meinte ich, ich rufe sofort zurück, sonst wirds zu teuer. Sie war einverstanden. Wir redeten weiter. Eine Ewigkeit verging. Ich hatte riesen Angst. Ich wusste nur zu gut, was sie jetzt in diesem Moment durch macht. vor 6 ein halb Monaten, dachte ich das Mädchen, das ich über alles liebte, habe sich etwas angetan, da ich mich 4 Tage nicht gemeldet hatte. Eine Waffe vor meinen Augen hätte mir nicht einmal einen halb so schnellen Puls verschafft. Nicht einmal, wenn sie abgefeuert werden würde. Wir redeten und redeten und plötzlich: *piep* *piep *pieeep* Mein Guthaben war aufgebraucht. Ich hatte Angst, sie könnte aufgelegt haben, aber nachdem ein Anruf scheiterte rannte ich runter zum Haustelefon. Egal, ob meine Eltern jedes Wort hätten mithören können, ich MUSSTE sie einfach erreichen! Kaum angefangen die Nummer zu wählen, klingelte mein Handy. Sie war dran.. Das Schicksal war also gnädig mit mir. "Du hast einfach aufgelegt." "Mein Geld war alle..." Ich begab mich zurück in mein Zimmer und wir redeten weiter. Ich will das hier nich weiter breit treten, um auf den Punkt zu kommen: Ich schwor ihr, dass ich nichts dummes tun würde und wir uns an nächsten Abend treffen und über alles reden würden, dafür schwor sie mir, ebenfalls nichts dummes zu tun und mich am nächsten Abend auch zu treffen.
Das treffen am Samstag verlief... beschissen. Anfangs. Sie weinte und weinte, als wir über alles redeten. Die Beziehung, ZZZZ, das, was sie mir am Vorabend sagte.. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass eine Beziehung nicht möglich wäre und dass ich sowieso alles nur noch schlimmer machen würde.. nach und nach erklärte ich ihr, was mit mir los ist - naja, teilweise - und warum es besser ist, dass es vorbei ist. Ich sagte ihr auch, dass ich eh Schluss machen wollte, weil ich wusste, was ich ihr antun würde, wenn ich einen Anfall hab.. wär sie nicht da, würd ich alles tun, um mich vor mir selbst zu schützen.. Träue wäre mir dann nicht einmal halb so wichtig, wie mein Überleben. Ich sagte es ihr, damit sie sich keine Vorwürfe macht, da sie diese 'Beziehung' beendete.
Nach und nach gab es Höhen, in denen ihr nur sehr wenige Tränen übers Gesicht liefen und Tiefen, in denen sie nur noch am Ende ihrer Kräfte war.. Sie versuchte sich zu verstecken, ihre Trauer und ihren Schmerz harmloser aussehen zu lassen, aber das schaffte sie nicht.. Nach langer Zeit schien es halbwegs geklärt und wir einigten uns darauf, dass wir aber verdammt gute Freunde bleiben und das für immer und ewig.
In dem anderen Jugendzentrum, in dem ich eigentlich eher ungern bin, da ich die Leute dort teilweise überhaupt nicht mag, verbrachten wir den Rest des Abends. Wir schworen uns, so zu tun, als sei nichts gewesen, damit sie es leichter hat. Wir machten Späße und lachten mit den anderen, die dort waren.
Später dann, saß ich auf dem Sofa und sie setzte sich neben mich. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber sie hatte dann halt mein Handy und durfte unter meiner Aufsicht ein wenig stöbern. Sie läugnete nicht, dass sie gerne den Bereich 'Mitteilungen' durchstöbern würde, nein sie sagte es sogar von sich aus, jedoch sagte sie auch dazu, dass sie es lieber lassen wolle, um keinen Ärger mit mir zu riskieren. Als sie meine Bilder ansehen wollte, löschte ich noch schnell den Ordner mit den wenigen Bildern, die mir ZZZZ über ICQ von sich schickte. Sie sollte das jetzt nicht ertragen müssen.
Erst durchstöberte sie den Ordner 'CombiChrist' und danach 'victoria frances'. Bei dem zweiten Bild fragte sie mich, ob ich die Bilder mit den großen Brüsten mögen würde und meine Antwort darauf war, dass es mir um etwas anderes ginge.
Es war ihr werk, in dem ein 'Feenmädchen' traurig eine schwarze Katze hält, die in ihren Armen schläft.. "Sie sieht traurig aus.." Mir wurd schnell klar, dass sie sich nun bei den anderen Bildern, egal ob dort nun ein Mond, oder eine attraktive Frau zu sehen war, tiefere Gedanken machte. Sie lehnte sich an mich an, wie meine anderen Exfreundinnen es auch oft, jedoch während der Beziehung taten. Ich ließ es zu.. Es war ein schönes Gefühl. Ab und zu stellte sie Fragen zu einigen Bildern. "Was bedeutet das für dich?" "Steht das für Leidenschaft?" Ich gab ihr nie eine Antwort darauf, jedoch lag sie erschreckend oft richtig mit dem, was diese Bilder für mich bedeuteten.. Traurige Bilder.
Der Abend ging schon vor zehn zu Ende. Sie musste so früh zu hause sein und ich brachte sie noch weg.. Am E-Center blieb sie stehen und wollte mit mir reden.. Ich wollte eigentlich nicht, ich wollte, dass das alles ungeschehen war, jedoch ist sowas nicht möglich und ich machte mir so große Sorgen, dass ich Reden nun mal für das beste hielt. Sie wollte nicht, dass ich mich so verstelle. Ich tat halt so, als wenn alles ok wär und ich gut drauf wär.
Ab und zu drang dann doch meine andere Seite durch und sie meinte nur, diese Seite gefiehl ihr mehr, die Seite die Angst hat.. Ich wusste wie sie es meinte. Sie glaubte, ich habe nur Angst vor einem zweiten Versuch. Ja verdammt, ich habe nunmal Angst vor einer Beziehung, aber darum ging es mir nicht. Meine Angst hatte ich für sie schließlich schon einmal überwunden.
Wir redeten und redeten, die meiste Zeit versuchte ich halt der Spaßvogel zu sein und es nicht soweit kommen zu lassen, dass wir in von mir ungewollte Situationen gelangen. Gegen Ende unserer gemeinsamen Zeit wollte sie nicht gehen. Ich wusste, was sie wollte, aber ich hätte das niemals getan und das sagte ich ihr. Ich wollte sie nunmal nicht küssen und es noch mal mit ihr versuchen. Ihr zu liebe nicht. "Ich weiß was du erwartest, aber das werd ich nunmal nicht tun." Sie schaffte es nicht mehr ihre Tränen zu unterdrücken. Nach wenigen Sekunden und zwei Umarmungen zum Abschied, musste ich sie weinend nach Hause gehen lassen. Es waren nur noch 100 Meter diese Einfahrtsstraße entlang. Sie wohnt nunmal nicht direkt an der Straße und ich konnte sie nicht bis nach Hause bringen, da sie sich ersteinmal zusammenreißen müsse, bevor die das Haus betritt. Ich schaute ihr noch nach, um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich nach Hause geht und danach ging auch ich..
Kurz darauf rief sie mich an, ich war noch keine 5 Minuten entfehrnt, jedoch versagte sofort mein Akku. Auf dem Weg nach Hause rief sie dann nochmal an. Später ein weiteres Mal. Am nächsten Morgen, mit aufgeladenen Akku schaltete ich mein Handy wieder an und entnahm diese Informationen aus den ServiceSMS, die mir mein Anbieter zugesand hatte. Sie hatte sogar wenige Minuten zuvor angerufen und zu Glück auch wenige Minuten danach. Ich redete mit ihr, sie hatte wieder Angst, es wäre etwas ihretwegen passiert. Sie erinnerte mich erneut daran, dass sie ohne mich - also ganz ohne mich - nicht weiterleben könne und würde. Ausserdem erklärte sie mir, dass sie das mit der Freundschaft nicht könne und ich wollte sie treffen. Sofort. Sonntagmorgens ließ ich mich von meiner Mutter nach XXXXX fahren, um schneller dort zu sein. Ich und YYYYY waren entlich ganz allein zu zweit, ohne echte Unterbrechungen. Wir redeten knapp 2 Stunden und am Ende waren wir uns einig, dass wir nur Freunde sind, jedoch verdammt gute Freunde und uns oft sehen. Ich versprach ihr natürlich, keine Mädchen mehr in ihrer Nähe zu verführen. Unsere Wege trennten dieses Mal ohne Tränen. Sie hat an diesem Tag kaum geweint, das war gut.
Es war noch mehr, jedoch will ich nicht noch mehr ins Detail gehen. Dieser Artikel ist schon lang genug. Es kommte mir vor, als wenn Freitag schon über eine Woche her wäre und dabei haben wir Montag. Es ist viel passiert. Noch mehr, aber das schreibe ich ein anderes Mal nieder, wenn überhaupt.. Es tut gut, das hier nieder zu schreiben. Es macht vieles leichter..